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Liste Solidarität (Rüsselsheim) bietet Geißler und Blüm politisches Asyl an
Unter anderem schreibt Liste Solidarität :
Wir betrachten Ihre "Solidarität statt Kapitalismus"-Äußerung als Präzisierung und Radikalisierung unserer Wahlkampfparolen wie "Solidarität statt Ausgrenzung" , "Solidarität statt Standortwettbewerb" . Auch Norbert Blüms "Wir sollten bei der Besteuerung großer Vermögen härter rangehen" ist mit unserer Parole "Streichen bei den Reichen statt sparen bei den Armen" voll kompatibel. Als Voraussetzung für die Aufnahme müssen wir allerdings, wie Sie das von der CDU ja kennen, eine eindeutige, klare und gefühlsstarke Distanzierung von einigen Aspekten Ihrer politischen Vergangenheit verlangen. Dazu gehören die Unterstützung Ihrer Partei für den "brutalstmöglichen" Krieg der USA gegen Vietnam wie auch die, parallel zu SPD, Grünen und CIA erfolgte Unterstützung der als "westlich orientierte Freiheitskämpfer" dargestellten islamischen Terroristen in Afghanistan. Sie werden verstehen, dass wir angesichts dieser nicht nur klammheimlichen Sympathie in Ihrer bisherigen Organisation für Gewalt zusätzlich zur verbalen Distanzierung auf der Zahlung von DM 300.000,- (momentan übliche Schuldbefreiungsprämie für ehemalige CDU-Spitzenpolitiker) an gemeinnützige Organisationen bestehen müssen." So beendet die Liste Solidarität ihren offenen Brief, den sie zusammen mit ihrem Programm und einer Eintrittserklärung an die beiden CDU-Politker sandte. |
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