Karl-Heinz Böck
Bei der Kommunalwahl 2001 hatte die linke Fraktion einen Stadtverordneten. Ich habe mich seit damals in unserer "Erweiterten Fraktion" mit der Darmstädter Kommunalpolitik beschäftigt und seit 2006 bin ich als Stadtverordneter dabei. Nach dem berufsbedingten Rücktritt von Rainer Keil wurde ich 2009 zum Fraktionsvorsitzenden gewählt und nun hat mich die neue Fraktion in diesem Amt bestätigt. Seit März sind wir nun zu Dritt.
Ich werde im Sozial-, dem Schul- und dem Liegenschaftsausschuss tätig sein. Als aktiver Gewerkschafter und Betriebsratsmitglied bei einem Darmstädter Maschinenbauunternehmen ist es für mich selbstverständlich, auch der neu gewählten Sozialhilfekommission anzugehören.
Martina Hübscher-Paul
Meine persönliche Entwicklung hin zur Politik begann vor über 20 Jahren als Mitglied der Gewerkschaft ÖTV (heute ver.di). Ich war Personalrätin, bin Mitglied der ver.di-Vertrauensleute bei meinem Arbeitgeber, dem Regierungspräsidium Darmstadt, engagiere mich bei attac Darmstadt, war Gründungsmitglied der Elterninitiative "Eltern gegen Studiengebühren in Hessen", war im Schulelternbeirat der Lichtenbergschule Darmstadt, habe bei der Bürgerinitiative ONO gegen die Nord-Ost-Umgehung mitgemacht, bin aktiv in "Bündnis für soziale Gerechtigkeit Darmstadt" und engagiere mich im Verein "Darmstadt KulturStärken".
Als allein erziehende Mutter habe ich die Probleme und Schwierigkeiten allein erziehender Eltern hautnah erfahren; angefangen bei der Wohnungssuche, über die Suche nach guter und bezahlbarer Kinderbetreuung von 0 bis weit ins Schulalter, die Schwierigkeiten bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf und auch bei der Vereinbarkeit von politischem Engagement und Familie. Gerade für die allein erziehenden Eltern sehe ich das Entwicklungspotential in Darmstadt noch längst nicht ausgeschöpft.
Die Stadtverordnetenfraktion der LINKEN vertrete ich im Planungs-, Bau- und Verkehrsausschuss, im Ausschuss für Umweltschutz, öffentliche Einrichtungen und Betriebe, im Ausschuss für Wissenschaft und Kultur sowie im Denkmalbeirat.
Natalie Krieger
Ungerechtigkeit hat mich schon immer wütend gemacht. Ich kämpfe für Gerechtigkeit und möchte in einem Land leben, in dem die Freien gleich und die Gleichen frei sind. Daher auch habe ich Jura studiert und war zunächst als Rechtsanwältin tätig. Danach habe ich einige Jahre als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der TU Darmstadt und der Hochschule Darmstadt gearbeitet und promoviert.
Nach einiger Zeit in Erwachsenenbildung und Hochschulverwaltung habe ich schließlich 2009 bei der Fraktion DIE LINKE im Hessischen Landtag als parlamentarische Referentin angefangen. Dort gehören Rechtspolitik, der Strafvollzug und die Rundfunk- und Medienpolitik zu meinen Arbeitsfeldern. Seit Juni 2010 bin ich Kreisvorsitzende der LINKEN Darmstadt.
DIE LINKE Stadtverordnetenfraktion vertrete ich im Haupt- und Finanzausschuss, im Ausschuss für Gleichstellung und interkulturelle Fragen sowie im Ausschuss für Familie, Kinderbetreuung und Sport. Daneben vertrete ich LINKE Interessen in der Betriebskommission des Eigenbetriebes Abfallwirtschaft und Stadtreinigung (EAD), einem wichtigen Unternehmen der kommunalen Wirtschaft.