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Wolfgang Weber

Mündliche Anfrage "Kita am Ruthsenbach"

Ich frage den Magistrat:

Entspricht es den Tatsachen, dass das kernsanierte
städtische Gebäude der Kita am Ruthsenbach nach der
Wiedereröffnung im Oktober 2017 in Folge fehlerhafter
Ausführung der sanitären Anlagen von schwerer Geruchsbelästigung betroffen ist und dass es innerhalb von zwei
Jahren bis heute nicht gelungen ist, die Baumängel zu
beseitigen?
 

Antwort von OB Jochen Partsch:

Seit der Wiedereröffnung kommt es partiell immer wieder zu
Geruchsbelästigungen in den Räumen des Hortes, der im 1.
Obergeschoss untergebracht ist. Die Ursache ist ein bereits
vor der Sanierung der Kita gebauter Fettabscheider im Hof in
Verbindung mit Entwässerungs- und Entlüftungsleitungen im
Gebäude.
Viele Untersuchungen, Analysen und Reparaturarbeiten an
den innen liegenden Entwässerungs- und
Entlüftungsleitungen wurden bereits durchgeführt. Das
strukturierte Vorgehen war notwendig, um mögliche
Fehlerquellen auszuschließen. Gegenwärtig werden Lecks in
den vertikalen Entlüftungsleitungen, die von Nagetieren
verursacht wurden, ausfindig gemacht und geschlossen.
Das aktuell vorliegende Gutachten kommt zum Ergebnis,
dass die Geruchsproblematik aufgrund von
Rückstausituationen im Straßenkanalsystem entsteht und
empfiehlt die Verlegung bzw. den Neubau des
Fettabscheiders an eine andere Stelle. Der neue
Fettabscheider wird mit einer separaten Abwasserleitung an
den Entwässerungskanal in der Straße angeschlossen und
von dem Hausentwässerungs- und Entlüftungssystem
getrennt. Durch die Entkoppelung des Fettabscheiders vom
Hausentwässerungs- und Entlüftungssystem werden weitere
Geruchsbelästigungen innerhalb des Gebäudes
ausgeschlossen.