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Linksfraktion

Pressemitteilung: Spuränderung Zeughausstraße

Die CDU-Fraktion kritisiert, dass eine von drei Spuren der Zeughausstraße den Autofahrern weggenommen werden soll, um sie den beidseitigen Plätzen und der Verbreiterung der Radspur zuzuschlagen.

Der Stadtverordnete Werner Krone erklärt dazu: "Diese Veränderung ist notwendig, um das Radfahren zu fördern und den Verkehr sicherer zu machen. Diese dritte Spur wird im Ellenbogenkampf flinker Automobilisten zum schnellen Überholen von sich orientierenden Ortsfremden und anderen Sekundendieben genutzt. Damit ist sie aber ein Risikofaktor. Für die Leistungsfähigkeit des Cityringes trägt sie absolut nichts bei."

Während der Bauzeit des Friedensplatzes war die dritte Spur mehrfach und über lange Zeitabschnitte gesperrt und es geschah – nichts. Erst als noch eine weitere Spur gesperrt war, kam es zu langen Staus. Zur Leistungsfähigkeit würde vielmehr eine Verstetigung des Kfz-Verkehrs auf 30 km/h beitragen. Die maximale Leistungsfähigkeit eines Straßenquerschnitts besteht bei einem Kolonnenverkehr bei nicht einmal 25 km/h. Schon deswegen dient Tempo 30 auch der Optimierung des Verkehrsflusses.

Das Wegnehmen von Überholmöglichkeiten dient der Sicherheit auch für Abbieger. Daher ist jetzt schon in der östlichen Hügelstraße und im Wilhelminentunnel die dritte Spur umgewidmet worden. Nur: Dort haben die Radfahrer nichts davon. Eine Umwidmungsmaßnahme in der westlichen Landgraf-Georg-Straße stadtauswärts verspräche jedoch Gewinn für Fußgänger, Radfahrer und Stadtbild, und das, ohne den Autoverkehr einzuschränken.