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Linksfraktion

Antrag "Aufweitung der Pfungstädter Straße"

für eine Aufweitung der Pfungstädter Straße (B 426)

am Bahnhof Darmstadt-Eberstadt

Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:
Der Magistrat wird beauftragt, am Bahnhof Darmstadt-Eberstadt anlässlich einer Erneuerung
der Eisenbahnüberführung über die Pfungstädter Straße (B 426) die Straße erheblich zu
verbreitern und hierbei beidseits Geh- und Radwege regelgerecht im Brückenbereich
herzustellen.
Begründung:
Die Deutsche Bahn hat die Stadt Darmstadt angeschrieben mit der Nachricht, dass sie die
Eisenbahnüberführung zu erneuern beabsichtigt verbunden mit der Frage, ob die Stadt bei
dieser Gelegenheit die Straße verbreitern will.
Die Main-Neckar-Bahn kreuzt seit ihrem Bau 1846 die Pfungstädter Straße (B 426) mit einer
Eisenbahnüberführung. Die Straße mit 2 Fahrspuren und beidseitigen Gehwegen von nicht
einmal 1 m Breite im Brückenbereich weist starken Verkehr mit einem großen Anteil von
Schwerverkehr auf. Für Radfahrer und Fußgänger ist das Passieren des Bereichs unter der
Brücke daher mit Angstgefühlen verbunden. Hierzu gibt es einen Film:
https://www.youtube.com/watch?v=YMFzYzRcBcM
Die Straße ist zwar eine Bundesstraße, die Eisenbahnüberführung befindet sich aber innerhalb
der Ortsdurchfahrt der Stadt Darmstadt, die damit Baulastträger ist.
Die Notwendigkeit einer neuen Unterführung ergibt sich allein aus dem Fuß- und Radverkehr
im Zusammenhang mit dem stark gewachsenen Straßenverkehr. Die Verkehrsentwicklung lässt
auf einen gewachsenen Anteil des Radverkehrs schließen. Hierbei spielt auch eine starke
Anziehung neuer Einkaufsmärkte im Pfungstädter Gewerbegebiet auf den Darmstädter
Stadtteil Eberstadt eine Rolle.
Es dürfte ein hoher Zuschussanteil wegen der Eigenschaft als Bundesstraße zu erwarten sein.

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Wenn ein gleiches neues Brückenbauwerk wie das vorhandene mit Sandsteinportalen nördlich
anschließt, ist ein Denkmalschutz gewahrt und es stünden ausreichende Breiten für
Fußgänger/Radfahrer beidseits zur Verfügung. Bezahlen muss auf jeden Fall der
Straßenbaulastträger als Verursacher.
Noch billiger für die Stadt würde es, wenn auch die Bahn als Veranlasser aufträte, wenn die
Brücke in Straßenachse zu verlängern wäre, weil die geplante Neubaustrecke mit überführt
wird.

 

Der Antrag wurde in der Stadtverordnetenversammlung vom 29.10.19 mehrheitlich abgelehnt.