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Antrag "Wiederherstellung der Lichtzeichenanlage Hanauer Straße (B 26)/Heinrichstraße"

Verhandlungen mit Hessen Mobil über Wiederherstellung der

Lichtzeichenanlage Hanauer Straße (B 26)/Heinrichstraße in der ursprünglichen

Aufstellung

Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:
Der Magistrat wird beauftragt, gemeinsam mit dem Landkreis Darmstadt-Dieburg mit Hessen
Mobil Verhandlungen führen. Ziel ist eine Wiederherstellung der Lichtzeichenanlage Hanauer
Straße (B 26)/Heinrichstraße in der Baulast von Hessen Mobil: Straßensignale wie vorhanden,
jedoch mit regelmäßigem Lichtwechsel, für die Richtung Innenstadt mit einem Grünzeitanteil
entsprechend dem der Lichtzeichenanlagen der Stadt Darmstadt im Zuge der Landgraf-Georg-
Straße. Wesentlich ist die Wiederaufstellung des Sondersignals für Busse zum Einscheren von
der Busspur auf die Hauptfahrbahn in Richtung Innenstadt.
Als Alternative soll eine Sperrung der Erbacher Straße außer für Busse und Anlieger untersucht
werden.
Begründung:
Der Ostkreis ist mit Darmstadt durch zahlreiche Buslinien verbunden. In 90 Minuten
morgendlicher Hauptverkehrszeit sind dies 54 Busse, welche die Stadt Darmstadt über die B
26 erreichen. Diese erleiden Reisezeitverlängerungen durch Rückstau vor dem Ostbahnhof in
der Größenordnung von 5 Minuten. Dies wird dadurch verursacht, dass die Lichtsignalanlage
B 26/Heinrichstraße von Hessen Mobil in Richtung „Geradeaus“ faktisch Dauergrün zeigt,
wodurch der Straßenabschnitt bis zum Ostbahnhof „vollläuft“.
Wenn der ohnehin unvermeidliche Stau dorthin verlegt wird, wo er von den Bussen umfahren
werden kann, werden die Busse nicht mehr im Stau vor dem Ostbahnhof stehen. Dieser
Abschnitt ist vielmehr nur von normalem Rotlichtstau geprägt.

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Dies war beim Bau des Knotens Hanauer Str./ Heinrichstraße beabsichtigt und wurde als
Vorrangmaßnahme für den ÖPNV gelobt. Niemand will heute eine Änderung der Anlage mit
Dauergrün in Richtung Innenstadt verantwortet haben. Der angestrebte Zustand ist also der
ursprüngliche.
Wenn der eingetretene Verkehrszustand befriedigt und Busse den morgendlichen Stau
umfahren können, ist eine zweite Spur für den ÖPNV zu überdenken.
Schon der jetzige Normalzustand mit erheblichem Pendlerverkehr ist für die Anlieger der
östlichen Erbacher Straße, für Radfahrer und Fußgänger ein Ärgernis und eine Gefahrenquelle.
Dies und die schwierige Situation für den öffentlichen Verkehr erfahren eine Potenzierung,
wenn diese Straße als Umleitung für Bauarbeiten an der Trogstrecke der B 26 dienen soll.
Hierfür ist eine Lösung zu suchen.

 

Der Antrag wurde in der Stadtverordnetenversammlung vom 29.10.19 mehrheitlich angenommen.