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            <title>Fraktion Die Linke &amp; Tierschutzpartei: RSS-Feed</title>
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            <language>de</language>
            <copyright>Fraktion Die Linke &amp; Tierschutzpartei</copyright>
            
            <pubDate>Tue, 22 Sep 2026 05:22:23 +0200</pubDate>
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                <pubDate>Mon, 17 Aug 2026 15:00:00 +0200</pubDate>
                <title>Pressemitteilung: “Jetzt muss der Osthang zurückkehren!”</title>
                <link>https://www.linksfraktion-darmstadt.de/positionen/pressemitteilungen/einzelansicht-pressemitteilung/news/pressemitteilung-jetzt-muss-der-osthang-zurueckkehren/</link>
                
                <description>zum Baustopp des Welterbezentrums auf dem Gelände des Osthangs</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Fraktion Die Linke und Tierschutzpartei begrüßt das vorläufige Aus für das Welterbezentrum auf der Mathildenhöhe. Die Fraktion und beide Parteien haben sich seit Jahren gegen das teure Prestigeprojekt eingesetzt und fordern eine endgültige Abplanung und eine Wiederherstellung des Kulturortes Osthang.</p>
<p>Dazu erklärt die Sprecherin für Klima und Stadtplanung Ayla Kara von der Tierschutzpartei: „<i>Der vorläufige Stopp für das Besucherzentrum ist eine gute Nachricht. Jetzt stellt sich die Frage, wieso musste im Winter überhaupt mit einem massiven Polizeiaufgebot geräumt werden und die komplette Infrastruktur des Osthangs zerstört werden? Die völlig unverhältnismäßigen Kosten waren schon damals bekannt. Der Osthang e.V. sowie die Initiative „Osthang bleibt“ verdienen eine Entschuldigung des OBs. Wo einmal gesunde Bäume und eine lebendige Kulturszene waren, ist jetzt eine ewige Baustelle.</i>“</p>
<p>Stadtverordnete Tamara Hanstein von Die Linke ergänzt: „<i>Das Welterbezentrum darf jetzt nicht in einem jahrelangen untoten Moratoriumszustand verharren, sondern muss komplett abgeplant werden. Es darf keine langjährige Baubrache entstehen. Der Osthang muss wieder zu dem lebendigen Kulturort werden, der er einst war. Wir fordern, dass der OHA e.V. eingeladen wird, an den Osthang zurück zu kommen und dass die Stadt den Wiederaufbau der Mainhall finanziert.</i>“</p>]]></content:encoded>
                <category>Bauen, Wohnen und Stadtentwicklung</category><category>Bürgerbeteiligung und Demokratie</category><category>Klima, Umwelt und Nachhaltigkeit</category><category>Kunst und Kultur</category>
                
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-449444</guid>
                <pubDate>Sun, 16 Aug 2026 15:00:00 +0200</pubDate>
                <title>Pressemitteilung: “Wir kämpfen weiter für queeres Leben und queere Gleichberechtigung!”</title>
                <link>https://www.linksfraktion-darmstadt.de/positionen/pressemitteilungen/einzelansicht-pressemitteilung/news/pressemitteilung-wir-kaempfen-weiter-fuer-queeres-leben-und-queere-gleichberechtigung/</link>
                
                <description>zum Christopher Street Day 2026</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Am 15.08. fand der diesjährige Christopher Street Day in Darmstadt statt. Die Fraktion Die Linke &amp; Tierschutzpartei war gemeinsam mit dem Wagen der Partei Die Linke an der Demo-Parade beteiligt. So tritt die Fraktion für ihre Forderungen für eine Stärkung der Rechte und Unterstützung queerer Menschen ein.</p>
<p>Stadtverordnete Jana Otto betont: <i>„Der CSD ist eine Gelegenheit für alle Queers, stolz öffentlich sie selbst zu sein und gemeinsam Liebe und Vielfalt zu feiern. Vor allem ist der CSD aber eins: Politisch! Queere Menschen erleben weiterhin Diskriminierung, Gewalt und Ausgrenzung – in Familien, Schulen, im Gesundheitswesen, in der Pflege und überall dort, wo gesellschaftliche Normen Menschen ausschließen. Alle Altersgruppen sind betroffen. Wir haben noch viel zu tun, um Unterstützungsstrukturen zu stärken und Fachpersonal zu sensibilisieren.“</i></p>
<p>Konkret fordert die Fraktion unter anderem die Einrichtung von qualifizierten Ansprechstellen und Schutzprogrammen für LSBT*IQ-Jugendliche sowie Fortbildungsangebote zur Sensibilisierung von Familien- und Jugendhilfe, Jugendleiter*innen, Lehrkräfte, Erzieher*innen und Altenpflegepersonal. Auch die Schaffung von queer-freundlicher Infrastruktur gehört zum Forderungskatalog: Die Fraktion Die Linke &amp; Tierschutzpartei fordert barrierearmen Zugang zu queeren Vernetzungsräumen wie denen von vielbunt in der Oetinger Villa, die Ansiedlung einer PrEP-Praxis in Darmstadt sowie Unisex-Umkleideräume, -Duschen und -Toiletten an öffentlichen Orten – besonders Schulen.</p>
<p>Stadtverordnete Kristina Becker fügt hinzu: <i>„Der rechte und antifeministische Backlash gegen hart erkämpfte gesellschaftliche Anerkennung für queere Menschen wird stärker. In hessischen Schulen und Behörden wird geschlechtliche Vielfalt schon allein in der Sprache unsichtbar gemacht, indem das Gendern mit Stern verboten wird. Mit GEAS droht queeren Geflüchteten mehr denn je die Abschiebung in Folter und Tod. Auch abseits von Pride Month und CSD werden wir uns gegen diese Angriffe auf queeres Leben zur Wehr setzen und die Rechte queerer Menschen solidarisch verteidigen.“</i></p>]]></content:encoded>
                <category>Gleichstellung, Feminismus und Queerness</category>
                
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                <guid isPermaLink="false">news-448601</guid>
                <pubDate>Wed, 08 Jul 2026 11:30:00 +0200</pubDate>
                <title>Pressemitteilung: &quot;Ein Bündnis ohne eigene Mehrheit und ohne Tolerierungsabsprachen ist eigentlich keine Regierung&quot;</title>
                <link>https://www.linksfraktion-darmstadt.de/positionen/pressemitteilungen/einzelansicht-pressemitteilung/news/pressemitteilung-ein-buendnis-ohne-eigene-mehrheit-und-ohne-tolerierungsabsprachen-ist-eigentlich-keine-regierung/</link>
                
                <description>Zum Bündnis für Stillstand und das ungeklärte Verhältnis zur AfD</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Zur Veröffentlichung der Kooperationsvereinbarung von SPD, CDU, Uffbasse und FDP kritisiert die Fraktion Die Linke &amp; Tierschutzpartei fehlende Visionen und ein gefährliches Spiel mit der Brandmauer. Anders als in Thüringen oder Sachsen gibt es keine verabredeten Zusammenarbeitsmechanismen mit der demokratischen Opposition. In dieser Konstellation gibt es die ständige Gefahr von Mehrheiten mit der AfD.</p>
<p>Dazu erklärt die Fraktionsvorsitzende Regina Kremer: „Ein Bündnis ohne eigene Mehrheit und ohne Tolerierungsabsprachen ist eigentlich keine Regierung. Wechselnde Mehrheiten wäre nicht weiter schlimm, wenn sie nicht die Brücken zu allen demokratischen Fraktionen, die eine Mehrheit ermöglichen könnten, abgebrochen hätten. Dadurch nehmen sie Mehrheiten mit der AfD mindestens billigend in Kauf und spielen Jenga mit der Brandmauer.“</p>
<p>Das inhaltliche Programm der selbsternannten „Regierung“ bleibt vage und ideenlos. Auf 14 Seiten sind vor allem allgemeine Verwaltungsmaßnahmen aufgezählt, die oft nicht falsch sind und von jeder Stadtverwaltung so umgesetzt werden würden. Aber echte Visionen fehlen.</p>
<p>Die Fraktionsvorsitzende Doris Winter ergänzt zu den inhaltlichen Eckpunkten: „Auf die drängendste Frage in Darmstadt – bezahlbares Wohnen – liefert der Vertrag keine Antwort. Im Gegenteil, beim einzigen größeren Entwicklungsprojekt in Eberstadt soll sogar die Quote für Sozial- und Mittelstandswohnungen abgeschafft werden. Damit öffnet das Bündnis Tür und Tor für Immobilienspekulation auf dem Rücken der Mieter*innen. Durch den Finanzierungsvorbehalt, hat die CDU mit ihrem Stadtkämmerer faktisch ein Veto-Recht zu jedem einzelnen Projekt.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-448153</guid>
                <pubDate>Tue, 16 Jun 2026 11:21:09 +0200</pubDate>
                <title>Pressemitteilung: Taubenmanagement</title>
                <link>https://www.linksfraktion-darmstadt.de/positionen/pressemitteilungen/einzelansicht-pressemitteilung/news/pressemitteilung-taubenmanagement/</link>
                
                <description>Nach dem Tag der Taube: Linke &amp; Tierschutzpartei fordert mehr Aufklärung und konsequentes Taubenmanagement.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Kurz nach dem Tag der Taube am 13. Juni bringt die Fraktion Linke &amp; Tierschutzpartei eine große Anfrage zum Taubenmanagement in die Stadtverordnetenversammlung ein. Die Anfrage soll klären, wie Darmstadt beim Umgang mit Stadttauben aufgestellt ist, in welchem Zustand bestehende Taubenschläge sind, wie viele noch geplant sind und wie Ehrenamt künftig besser unterstützt werden kann.</p>
<p>Der Tag der Taube erinnert an Cher Ami, die im Ersten Weltkrieg trotz schwerer Verletzungen eine lebenswichtige Nachricht überbrachte, so mutmaßlich 194 Soldaten rettete und am 13. Juni 1919 starb.</p>
<p><i>„So ungewöhnlich es auch klingt: Bei dem Thema Stadttaube sind sich Politik und Tierschutz einig, die Taubenanzahl muss reduziert werden. Klar ist aber auch: Die Tiere einfach zu töten ist keine Option. Wir Menschen haben das Problem verursacht und müssen jetzt tierschutzgerecht handeln“</i>, erklärt Ayla Kara für die Fraktion Linke &amp; Tierschutzpartei.</p>
<p>Darmstadt setzt bereits auf das sogenannte Augsburger Modell. Dieses Modell arbeitet mit betreuten Taubenschlägen, artgerechter Fütterung, Wasser, sicheren Brutplätzen und dem Austausch von Eiern gegen Attrappen. So können Tauben an feste Standorte gebunden werden, während ihre Vermehrung tierschutzgerecht begrenzt wird.&nbsp;Schon jetzt leistet das Tierheim in Darmstadt wichtige Arbeit bei der Betreuung von Taubenschlägen.&nbsp;Gleichzeitig braucht es weitere Standorte, insbesondere an Orten mit hohem Taubenaufkommen wie dem Luisenplatz und dem Hauptbahnhof.</p>
<p>Besonders wichtig ist der Fraktion auch die Rolle ehrenamtlicher Initiativen. Der Verein Eieiei tauscht an wilden Brutplätzen Eier aus, kümmert sich um verletzte Tiere und leistet damit einen wertvollen Beitrag zur tierschutzgerechten Begrenzung der Taubenpopulation in Darmstadt. Zugleich berichtet der Verein davon, beim Anfüttern und Einfangen verletzter Tiere beleidigt und sogar angespuckt zu werden.</p>
<p>Der weit verbreitete Irrglaube, weniger Futter führe automatisch zu weniger Tauben, ist falsch: Stadttauben brüten aufgrund ihres angezüchteten Bruttriebs auch dann weiter, wenn ihnen nicht ausreichend Nährstoffe zur Verfügung stehen. Weil viele Menschen das nicht wissen, richtet sich ihre Wut oft gegen die Menschen, die sich um die Tiere kümmern.</p>
<p><i>„Hass und Übergriffe gegenüber Tierschützerinnen und Tierschützern müssen enden. Menschen müssen dringend mehr über Stadttauben lernen. Wir haben Verantwortung!“</i>, erklärt Ayla Kara für die Fraktion Linke &amp; Tierschutzpartei.</p>]]></content:encoded>
                <category>Tierschutz</category>
                
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                <pubDate>Sat, 30 May 2026 13:07:00 +0200</pubDate>
                <title>Pressemitteilung: &quot;Das Bettelverbot ist abgeschafft, das kann auch Wandrey nicht ignorieren&quot;</title>
                <link>https://www.linksfraktion-darmstadt.de/positionen/pressemitteilungen/einzelansicht-pressemitteilung/news/pressemitteilung-das-bettelverbot-ist-abgeschafft-das-kann-auch-wandrey-nicht-ignorieren/</link>
                
                <description>Zur Ankündigung des Ordnungsdezernenten Paul-Georg Wandrey, die beschlossene Abschaffung des absoluten Ansprechverbots nicht umzusetzen</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Zur Weigerung des Ordnungsdezernenten Paul-Georg Wandrey, den Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 7. Mai, das absolute Ansprechverbot abzuschaffen, anzuerkennen, erklärt die Ordnungspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke &amp; Tierschutzpartei Tamara Hanstein:</p>
<p><i>„Die Mehrheit der StaVo hat klar und deutlich die Gefahrenabwerverordnung geändert. Daran gibt es nichts zu deuten. Wenn Wandrey jetzt demokratische Mehrheiten ignoriert, nur weil sie ihm nicht passen, begibt er sich auf ein sehr gefährliches Terrain. Seine Aufgabe als Ordnungsdezernent ist es, das Recht und demokratische Mehrheiten zu achten statt zu beugen.“</i></p>
<p><i>Der Kreissprecher der Linken Darmstadt Ole Heide ergänzt: „Bei dem ganzen Theater, das Wandrey hier auf dem Rücken der ärmsten Darmstädter*innen anstellt, darf man nicht vergessen, worum es eigentlich geht: Hier geht es nicht um Machtspielchen, hier geht es um Menschen, die in ihren Grundrechten beschnitten</i><br><i>werden. Grundrechte können nicht einfach so eingeschränkt werden, sondern nur für ein schutzwürdiges Rechtsgut. Aber die Augen vor der Armut, die der Kapitalismus schafft, verschließen zu können, ist keine Rechtfertigung für einen Grundrechtseingriff.“</i></p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <pubDate>Thu, 07 May 2026 10:29:00 +0200</pubDate>
                <title>Pressemitteilung: &quot;Fahren ohne Fahrschein entkriminalisieren - Progressive Mehrheiten genutzt&quot;</title>
                <link>https://www.linksfraktion-darmstadt.de/positionen/pressemitteilungen/einzelansicht-pressemitteilung/news/pressemitteilung-progressive-mehrheiten-genutzt/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><i>Bei der heutigen Stadtverordnetenversammlung wurde auf Antrag der Fraktion Die Linke &amp; Tierschutzpartei beschlossen, dass die HEAG Mobilo in Zukunft keine Strafanzeigen wegen Fahrens ohne Fahrschein mehr stellen soll. Das erhöhte Beförderungsentgelt von 60€ bleibt davon unberührt.&nbsp;</i></p>
<p>Dazu erklärt die Stadtverordnete und Kreissprecherin Tamara Hanstein: „Es ist ein wichtiges Zeichen, dass auch kein Gefängnis mehr droht, weil man zu arm für den Fahrschein ist. Darmstadt schließt sich damit Wiesbaden und Frankfurt an, die schon länger auf die Strafanzeigen verzichten – und auch dort ist, entgegen konservativer Unkenrufe, die Zivilisation in Bus und Bahn noch nicht zusammengebrochen. Jetzt braucht es auch endlich Rechtssicherheit auf Bundesebene.“&nbsp;</p>
<p>Neben diesem Antrag wurden auch weitere Beschlüsse, wie die Zurücknahme des Bettelverbotes von einer Mehrheit aus Grünen, Die Linke &amp; Tierschutzpartei, Volt und Uffbasse beschlossen.&nbsp;</p>
<p>Die Co-Fraktionsvorsitzende Doris Winter ergänzt dazu: „Wir haben nach der Wahl gesagt, dass es progressive Mehrheiten in der Stadtverordnetenversammlung gibt und wir sie kreativ nutzen sollten. Das ist heute passiert und verbessert das Leben in Darmstadt für viele merkbar. Das zeigt, welche positiven Veränderungen die neuen offenen Mehrheiten haben. Diesen Weg sollten wir auch in Zukunft weitergehen für eine sozial-ökologische Mobilitäts- und Mietenpolitik.“&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
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                <pubDate>Wed, 29 Apr 2026 10:29:00 +0200</pubDate>
                <title>Pressemitteilung: &quot;Wer vom eigenen rechtsextremen Jugendverband als Extremist ausgeschlossen wird, hat in unserem Kommunalparlament nichts verloren.&quot;</title>
                <link>https://www.linksfraktion-darmstadt.de/positionen/pressemitteilungen/einzelansicht-pressemitteilung/news/wer-vom-eigenen-rechtsextremen-jugendverband-als-extremist-ausgeschlossen-wird-hat-in-unserem-kommunalparlament-nichts-verloren/</link>
                <author>Bd 90/Die Grünen, SPD, CDU, Die Linke &amp; Tierschutzpartei, Volt, Uffbasse, FDP, KADA</author>
                <description>Darmstädter Fraktionen fordern Konsequenzen nach rechtsextremem Vorfall</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Darmstädter Fraktionen fordern Konsequenzen nach rechtsextremem Vorfall</strong></p>
<p>Die Darmstädter Fraktionen zeigen sich empört über die jüngsten Entwicklungen rund um den AfD-Stadtverordneten Christian Petri. Nachdem dieser bei einer parteiinternen Veranstaltung den rassistischen „White Power“-Gruß gezeigt hat, wurde er aus dem Vorstand der AfD-Jugendorganisation „Generation Deutschland“ (GD) entfernt – bleibt jedoch weiterhin Mitglied der Partei und Mandatsträger in der Stadtverordnetenversammlung.</p>
<p>Dass selbst die AfD innerhalb ihrer eigenen Strukturen zu solchen Maßnahmen greifen muss, macht die Dimension des Vorfalls deutlich. Für die Darmstädter Fraktionen ist klar: Ein Stadtverordneter, der durch derartiges Verhalten auffällt, ist politisch und moralisch nicht tragbar.</p>
<p>Die Fraktionen fordern die AfD Darmstadt auf, Christian Petri unverzüglich aus der Fraktion auszuschließen. Darüber hinaus wird Christian Petri selbst aufgefordert, die notwendigen Konsequenzen zu ziehen und sein Mandat niederzulegen.</p>
<p>Für eine weltoffene und demokratische Stadt wie Darmstadt ist kein Platz für rechtsextreme Positionen und Symbole.</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-447144</guid>
                <pubDate>Mon, 30 Mar 2026 11:48:00 +0200</pubDate>
                <title>Pressemitteilung: &quot;Die Linke und Tierschutzpartei bilden Fraktion / Doris Winter und Regina Kremer neue Fraktionsvorsitzende&quot;</title>
                <link>https://www.linksfraktion-darmstadt.de/positionen/pressemitteilungen/einzelansicht-pressemitteilung/news/pressemitteilung-die-linke-und-tierschutzpartei-bilden-fraktion-doris-winter-und-regina-kremer-neue-fraktionsvorsitzende/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Stadtverordnete der Tierschutzpartei Ayla Kara tritt einer gemeinsamen Fraktion mit der Linken in der Stadtverordnetenversammlung bei, die damit acht Mitglieder zählt. Große Übereinstimmungen finden beide Parteien in den Themen sozial gerechter Nahverkehr und Klimaschutz. Kara, die in der letzten Wahlperiode bereits im Kreistag Darmstadt-Dieburg für die Klimaliste saß, wird sich darüber hinaus besonders für Orte der Begegnung und ein Tierfreundliches Darmstadt einsetzten.</p>
<p>Als Fraktionsvorsitzende wählte die Fraktion eine Doppelspitze aus Doris Winter und Regina Kremer. Das Duo folgt auf Karl-Heinz Böck der fast 18 Jahre die Fraktion geführt hat.</p>
<p>Dazu erklären die beiden neu gewählten Fraktionsvorsitzenden Winter und Kremer: "Wir freuen uns, die größte linke Fraktion, die es bislang in Darmstadt gab, anzuführen. Wir danken Karl-Heinz Böck für seine langjährige Arbeit und seine Erfahrung. Mit unserer neuen Stärke werden wir jetzt noch mehr Druck machen für bezahlbares Wohnen und Mobilität in Darmstadt und eine soziale Stadt, die niemanden ausschließt."</p>]]></content:encoded>
                <category>Weitere Themen</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-447143</guid>
                <pubDate>Tue, 17 Mar 2026 11:48:00 +0100</pubDate>
                <title>Pressemitteilung: &quot;Progressive Mehrheiten nutzen statt weiter so&quot;</title>
                <link>https://www.linksfraktion-darmstadt.de/positionen/pressemitteilungen/einzelansicht-pressemitteilung/news/pressemitteilung-die-linke-hat-das-beste-kommunalwahlergebnis-ihrer-geschichte-in-darmstadt-erzielt-1/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Darmstadt</author>
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Linke ist mit 10,2 Prozent erstmals zweistellig bei einer Kommunalwahl in Darmstadt und ist mit 7 Stadtverordneten so stark wie nie zuvor.</p>
<p><i>Dazu erklärt der Spitzenkandidat und bisherige Fraktionsvorsitzende Karl-Heinz Böck</i>: „Wir gratulieren den Grünen zum Wahlsieg. Als Linke gehen wir gestärkt hervor und werden weiter eine kräftige und konstruktive Stimme für soziale Gerechtigkeit in der Stadtverordnetenversammlung sein.“&nbsp;<br><br><i>Die Spitzenkandidatin Doris Winter ergänzt zu den kommenden Schwerpunkten: </i>„Für uns stehen die Themen bezahlbares Wohnen, eine soziale und ökologische Mobilität und eine Stadt für alle im Fokus.“<br><br><i>Die Kreissprecherin Eva Haßelbeck analysiert das Wahlergebnis:</i>&nbsp;„Die Verluste der Grünen gingen nicht an die SPD und CDU, die selbst verloren haben, sondern an uns Linke, Volt und Uffbasse. Das zeigt, dass die Wähler*innen nicht mehr Benz und Wandrey und ihre Politik der Spaltung wollen, sondern mehr Zusammenhalt und eine offene Stadt für alle ohne Verdrängung. Es gibt eine Mehrheit links von SPD und CDU. Diese progressive Mehrheit sollten wir nutzen und dabei auch kreativ sein. Sei es durch Kooperationen oder auch wechselnde Mehrheiten, die einen frischen demokratischen Wind in die StaVo tragen können.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
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                <pubDate>Sun, 15 Mar 2026 11:48:00 +0100</pubDate>
                <title>Pressemitteilung: &quot;Die Linke hat das beste Kommunalwahlergebnis ihrer Geschichte in Darmstadt erzielt&quot;</title>
                <link>https://www.linksfraktion-darmstadt.de/positionen/pressemitteilungen/einzelansicht-pressemitteilung/news/pressemitteilung-die-linke-hat-das-beste-kommunalwahlergebnis-ihrer-geschichte-in-darmstadt-erzielt/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Darmstadt</author>
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Zu den Ergebnissen der Trendwahl am Wahlabend erklärt die Spitzenkandidatin Doris Winter „Wir freuen uns über die klaren Zugewinne und machen uns gute Hoffnungen mit dem endgültigen Ergebnis noch zweistellig zu werden. Wir nehmen dieses starke Ergebnis als Auftrag in den nächsten fünf Jahren konsequent für ein soziales, bezahlbares und klimagerechtes Darmstadt für alle zu kämpfen. Auch diese Kommunalwahl hat gezeigt, dass sich eine Mehrheit in Darmstadt soziale und ökologische Politik wünscht. Das muss ein Auftrag für einen Wandel und mehr Offenheit in der Stadtpolitik sein statt einem weiter so der letzten 15 Jahre.“</p>
<p>Ihr Ko-Spitzenkandidat Karl-Heinz Böck ergänzt „Wir bedanken uns bei den Wähler*innen die uns auch für unsere Arbeit in den letzten Jahren innerhalb und außerhalb der StaVo ihr vertrauen gegeben haben. Alle Darmstädter*innen die sich sorgen um ihre Mietkosten machen oder lebendige Kulturorte wollen, werden mit der Linken auch in Zukunft eine sichere Verbündete haben.“</p>]]></content:encoded>
                
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                <pubDate>Wed, 29 Oct 2025 17:21:59 +0100</pubDate>
                <title>Pressemitteilung zur Kritik an der Anwendung des Leerstandsgesetzes</title>
                <link>https://www.linksfraktion-darmstadt.de/positionen/pressemitteilungen/einzelansicht-pressemitteilung/news/statement-zur-kritik-anwendung-leerstandsgesetzes/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><i>Laut Pressebericht von heute kritisieren die CDU, die FDP und die Wohnungsdezernentin das angekündigte Leerstandsgesetz, das den Kommunen ein Instrument an die Hand geben soll, den erheblichen Leerstand zu bekämpfen.</i><br><br>Die Fraktion Die Linke begrüßt dieses Gesetz und fordert die Anwendung auch für Darmstadt. Wenn die Leerstandsquote dadurch von 3,6% auf den als normal geltenden Wert von 2,5% abgesenkt werden könne, würden in relativ kurzer Zeit 600 Wohneinheiten zur Verfügung stehen – ohne ressourcenaufwändigen Neubau und zu vergleichsweise günstigeren Mietpreisen. Somit wäre also ein Drittel des Wohnraums der Lincoln-Siedlung aktivierbar.<br><br>Der Stadtverordnete Uli Franke erklärt: „Der Neubau von Wohnungen ist kein Ersatz für die Aktivierung von Leerstand. Aktuell werden für Neubauwohnungen 18 bis 20 Euro/qm Mietzins als notwendig erachtet, um kostendeckend bauen zu können. Zudem gibt es in Darmstadt kaum noch bebaubare Flächen“. Die Forderung nach besseren Bedingungen für den Wohnungsbau sei nicht falsch, aber sie sei eben keine Alternative zu Anstrengungen der Stadt, den Leerstand zu reduzieren. Er ergänzt: „Die geäußerte Kritik am Leerstandsgesetz ist aus unserer Sicht nichts als eine Mischung aus billiger Klientelpolitik und ideologischer Engstirnigkeit“.<br><br>Das Prinzip „Eigentum verpflichtet“ müsse auch in Darmstadt durchgesetzt werden. Dies sei weder Gängelung noch Bevormundung (FDP) noch stelle es Eigentümer unter Generalverdacht (CDU). Der Aufwand für die damit verbundene Bürokratie sei sicherlich geringer als der Bau von 600 neuen Wohnungen.<br><br>Der Linksfraktion gehe es nicht nur um Kontrollen, sondern auch um Angebote zur Lösung des Leerstandsproblems. In manchen Fällen scheuten private Eigentümer die mit einer Vermietung verbundenen Risiken. Die Linke fordere deshalb in ihrem Kommunalwahlprogramm, dass die Stadt nach dem Vorbild Viernheims solche leerstehenden Wohnungen anmietet und an Wohnungssuchende untervermietet. So könnten zusätzliche Wohnmöglichkeiten geschaffen werden, insbesondere für Menschen, die es auf dem normalen Wohnungsmarkt schwer haben. In Viernheim konnten so in neun Jahren mehr als einhundert Wohnungen angemietet werden, in denen 350 Menschen wohnen. In Darmstadt wären das hochgerechnet 500 Wohnungen für 1.700 Menschen.</p>]]></content:encoded>
                <category>Bauen, Wohnen und Stadtentwicklung</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-442697</guid>
                <pubDate>Fri, 05 Sep 2025 11:48:06 +0200</pubDate>
                <title>Pressemitteilung: Die Linke beantragt Abschaffung des pauschalen Bettelverbots</title>
                <link>https://www.linksfraktion-darmstadt.de/positionen/pressemitteilungen/einzelansicht-pressemitteilung/news/pm-dielinke-beantragt-abschaffung-pauschalen-bettelverbots/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem sich Grüne und Volt öffentlich für eine Reform des Bettelverbots ausgesprochen haben, beantragt die Fraktion Die Linke in der kommenden Sitzung des Stadtparlamentes eine Neuregelung. Diese soll rechtssicher sein und ausschließlich bedrängendes Verhalten und das Ansprechen von Kindern verbieten.<br>&nbsp;</p>
<p>„Wir sind jetzt wie auch schon im Mai der Meinung, dass ein pauschales Ansprechverbot keinem hilft. Statt arme Menschen zu kriminalisieren und aus dem Stadtbild zu verdrängen, brauchen wir mehr Streetwork und Angebote für wohnungslose Menschen“, macht die Stadtverordnete Tamara Hanstein die Position ihrer Fraktion deutlich.<br>&nbsp;</p>
<p>Uli Franke, ebenfalls Stadtverordneter, ergänzt: „Durch den Meinungsumschwung von Grünen und Volt gibt es jetzt die realistische Aussicht auf eine Mehrheit, das neu eingeführte pauschale Bettelverbot durch eine rechtssichere und humane Alternative zu ersetzen. Wir wollen nun den Anstoß geben, dass die veränderte Stimmung in konkrete Politik umgesetzt werden kann. Es wird sich zeigen, ob die Äußerungen ernst gemeint sind, oder ob es nur darum geht, mit einer weißen Weste in den Wahlkampf zu ziehen.“<br>&nbsp;</p>
<p>Bei der Sitzung der Stadtverordnetenversammlung am 8.5.2025 hatten außer Der Linken die Fraktionen UFFBASSE, UWIGA/WGD und der Stadtverordnete Klett gegen die Einführung des pauschalen Bettelverbotes gestimmt. Gemeinsam mit Grünen und Volt wäre mit 39 Stimmen eine deutliche Mehrheit für eine Reform möglich.</p>]]></content:encoded>
                <category>Arbeit, Gesundheit und Soziales</category><category>Öffentliche Ordnung und Katastrophenschutz</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-440787</guid>
                <pubDate>Wed, 30 Apr 2025 12:36:31 +0200</pubDate>
                <title>Pressemitteilung: Michael Siebert legt alternatives Konzept für die Rheinstraßenbrücke überzeugend dar</title>
                <link>https://www.linksfraktion-darmstadt.de/positionen/pressemitteilungen/einzelansicht-pressemitteilung/news/rheinstrassenbruecke-kritik-und-konzept/</link>
                <author>Die Linke Stadtverordnetenfraktion Darmstadt</author>
                <description>Am 8. Mai soll die Stadtverordnetenversammlung grünes Licht geben für die weitere Planung der Wandrey-Benz-Variante der Rheinstraßenbrücke. Am 28.04. hatte die Linksfraktion den ehemaligen Planungsdezernenten und Bürgermeister Michael Siebert eingeladen, der die Umplanung deutlich kritisiert und ein alternatives Brückenkonzept vorschlägt.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><i>Am 8. Mai soll die Stadtverordnetenversammlung grünes Licht geben für die weitere Planung der Wandrey-Benz-Variante der Rheinstraßenbrücke. Am 28.04. hatte die Linksfraktion den ehemaligen Planungsdezernenten und Bürgermeister Michael Siebert eingeladen, der die Umplanung deutlich kritisiert und ein alternatives Brückenkonzept vorschlägt.</i></p>
<p>Der Stadtverordnete Uli Franke erklärt: „Wir waren schon skeptisch, als Wandrey und Benz Ende 2023 die Umplanung der Brücke angekündigt haben. Die aktuelle Vorlage des Magistrats macht klar, dass diese Variante nicht halten kann, was damals versprochen wurde.“ Die angekündigte Sperrzeit insbesondere für die Straßenbahnen sei enorm und die Fertigstellung solle erst Ende 2030 erfolgen. Darüber hinaus werde für eine stützenfreie Brücke ein Mehrfaches an Material benötigt gegenüber der ursprünglich geplanten Ausführung mit drei Abschnitten.</p>
<p>Der wesentliche Kern von Sieberts Vorschlag besteht darin, dass die Straßenbahn schon vor der Brücke aus der Straßenmitte in die nördliche Seitenlage geführt wird und auf einem eigenen Bauwerk die Bahntrasse überquert. Während dessen Errichtung kann die Linie 9 noch die alte Brücke nutzen. Die neue Brücke für den Kfz-Verkehr kann in gleicher Breite wie bisher auf zwei Stützen gelagert über die Bahn geführt werden.</p>
<p>Michael Siebert legte den knapp 20 Teilnehmenden bei der Ortsbegehung dar, dass bei dieser Vorgehensweise die Straßenbahnverbindung nach Griesheim nur für wenige Tage unterbrochen werden müsste. Er lieferte Argumente dafür, dass die Bauzeit insgesamt kürzer bleiben wird. Allein wegen des viel geringeren Materialaufwands sei auch mit niedrigeren Kosten zu rechnen, zumal die Straßenbahnbrücke aus ÖPNV-Mitteln gefördert werden könnte. Möglicherweise könnten sogar die alten Stützen weiter verwendet werden. Ein weiterer Vorteil bestehe darin, dass der&nbsp;Straßenbahn- und Kfz-Verkehr sich nicht – wie bei der aktuellen Planung – auf der Kreuzung in die Quere kämen. Dies ist auch mit Blick auf den Bau einer Straßenbahn nach Weiterstadt wichtig.</p>
<p>Zum Abschluss des Termins äußerten viele der etwa 20 Teilnehmenden ihre Hoffnung, dass noch eine öffentliche Debatte über diese alternative Lösung stattfindet. Sie appellierten an die lokalen Medien, vor der Befassung in der Stavo am 8. Mai dem Thema Raum zu geben.</p>
<p>Die Stadtverordneten der Linksfraktion kündigten einen Antrag an, der die von Siebert vorgestellte Variante als Grundlage der weiteren Vorgehensweise festlegt.</p>
<p>Auch wenn ein solcher Antrag zunächst keine Mehrheit bekommen sollte, wird er dennoch die alternative Lösung in der politischen und fachlichen Diskussion verankern. Diese steht dann bereit, sobald die Probleme der Wandrey-Benz-Lösung offenkundig werden.</p>
<p><br><a href="https://1drv.ms/f/c/6f1c8008b602597c/EuRc4ZfgymRPjW8bQnlrA0UBZxSZsvZkq-squgZHZ3ZHmQ?e=Aom9WY" target="_blank" class="link-extern" title="external link" rel="noreferrer">Weitere Informationen und Fotos</a></p>
<p><a href="https://youtu.be/uoVWfWCVM3k?feature=shared" target="_blank" class="link-extern" title="external link" rel="noreferrer">YouTube Video zur Begehung der Rheinstraßenbrücke</a></p>]]></content:encoded>
                <category>Bauen, Wohnen und Stadtentwicklung</category><category>Mobilität</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-439975</guid>
                <pubDate>Fri, 07 Mar 2025 17:57:21 +0100</pubDate>
                <title>Pressemitteilung zur Politisierung des neuen &quot;Büros für Demokratie und gesellschaftlichen Zusammenhalt&quot; durch OB Hanno Benz</title>
                <link>https://www.linksfraktion-darmstadt.de/positionen/pressemitteilungen/einzelansicht-pressemitteilung/news/politisierung-buero-fuer-demokratie/</link>
                <author>Die Linke Darmstadt und Darmstädter Friedensbündnis</author>
                <description>Gemeinsame Erklärung des Kreisverbands der Linken und des Darmstädter Friedensbündnisses</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><i>In seiner Pressemeldung vom 24.3.2025 und in seiner Antwort auf die mündliche Frage des Stadtverordneten Karl-Heinz Böck in der Stavo am 3.4.2025 (siehe unten) machte Oberbürgermeister Hanno Benz deutlich, dass das neu gegründete „Büro für Demokratie und gesellschaftlichen Zusammenhalt“ ein Vorgehen der Stadt nicht nur gegen rechtsextreme Kräfte, sondern auch gegen die Partei Die Linke und gegen das Darmstädter Friedensbündnis unterstützen soll. Hierzu nehmen die beiden angesprochenen Organisationen, also Die Linke Darmstadt und das Darmstädter Friedensbündnis, wie folgt Stellung:</i></p>
<p>Regierungen und Kommunen sollten sich nicht nur aktiv gegen Faschismus und Rassismus einsetzen, sondern ihre Repräsentant:innen müssen auch explizit jene Parteien benennen, die antidemokratische Einstellungen und menschenfeindliche Ideologien vorantreiben. Diese Haltung ist nicht nur eine Lehre aus dem Nationalsozialismus, sondern folgt auch aus dem ersten Artikel unseres Grundgesetzes, der die Würde des Menschen als unantastbar erklärt. Kürzlich hat der Verfassungsgerichtshof Rheinland-Pfalz festgestellt, dass dadurch das Gebot der parteipolitischen Neutralität nicht verletzt wird. Deshalb ist es nicht grundsätzlich zu kritisieren, dass der Oberbürgermeister diesen Handlungsspielraum nutzt.</p>
<p>Jedoch scheint Hanno Benz dies als Freibrief zu interpretieren, um mit Hilfe seines neuen Büros einen engen Korridor für öffentliche Meinungsäußerungen festzulegen und städtische Mittel dafür einzusetzen, dass der Korridor nicht verlassen wird. Diesen Ansatz lehnen wir entschieden ab, nicht nur, weil er unsere Organisationen betrifft, sondern auch, weil dies insgesamt zum Abbau der Demokratie beiträgt.</p>
<p>Es ist bemerkenswert, dass Herr Benz regelmäßig die Äußerung seines Vorgängers kritisch zitiert, dass das „Amt für Vielfalt“ ein politisches Amt sei. Gemeint war damit die Funktion des Amts für Vielfalt, politisch in die Stadtgesellschaft hineinzuwirken, um gegen Rassismus und Diskriminierung anzukämpfen und die Akzeptanz für vielfältige Lebensweisen zu fördern. Nach Benz’ Auffassung stehe es einer Verwaltung jedoch nicht zu, politisch in die Stadtgesellschaft hineinzuwirken. Anders er als mit dieser Agitation suggeriert, dreht Benz nun aber die Politisierung der Verwaltung nicht zurück, sondern er erweitert sie.</p>
<p>Herr Benz nennt angeblichen Antisemitismus als zentrale Rechtfertigung für die Ausgrenzung der Linken und der Friedensbewegung aus dem demokratischen Spektrum. Dabei folgt er einer Definition von Antisemitismus, die jeder kritischen Auseinandersetzung mit der Politik des Staates Israel antisemitische Motive unterstellt. Diese Ausweitung des Begriffs des Antisemitismus ist problematisch, da sie ihn verwässert und somit denjenigen schadet, die sich um eine differenzierte Auseinandersetzung mit diesem Thema bemühen. Eine derart weit gefasste Definition von Antisemitismus bietet keinerlei Grundlage, um sich vom Neutralitätsgebot zu entfernen.</p>
<p>Abschließend appellieren wir an die Antifaschist:innen in der SPD, dem Oberbürgermeister entgegenzutreten, wenn er die irreführende „Hufeisentheorie“, derzufolge rechts- und linksextreme Kräfte gleichermaßen die Demokratie bedrohen würden, aus seinem Amt heraus verbreitet. Schon einmal in der deutschen Geschichte hat die Zersplitterung des Widerstands den Faschisten den Weg an die Macht geebnet. Es ist entscheidend, dass wir uns in der heutigen Zeit vereint gegen Demokratiefeindlichkeit stellen – ohne dabei in pauschale Gleichsetzungen oder undifferenzierte Verurteilungen zu verfallen.</p>
<p><br><strong>Quellen</strong></p>
<p>Zitat aus der Pressemeldung des Oberbürgermeisters vom 24.3.2025</p>
<p><i>„In einer Zeit, in der populistische und extremistische Strömungen zunehmen, ist es entscheidend, demokratische Werte zu verteidigen und zu stärken. Die aktuellen Ereignisse, wie die Zunahme von Diskriminierung, Rassismus, Antisemitismus und sozialer Ungleichheit sowie die besorgniserregenden Wahlerfolge rechts- und linksextremer Parteien, erfordern ein koordiniertes und umfassendes Vorgehen. Es ist wichtiger denn je, die Demokratie zu festigen und den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu fördern.“</i> (<a href="https://www.darmstadt.de/presseportal/pressemitteilungen/einzelansicht/oberbuergermeister-hanno-benz-gruendet-das-buero-fuer-demokratie-und-gesellschaftlichen-zusammenhalt-und-loest-das-amt-fuer-vielfalt-auf" target="_blank" rel="noreferrer">Gesamte PM</a>)</p>
<p>Antwort auf die mündliche Frage am 3.4.2025</p>
<p><i>Frage: Auf welche Wahlen und auf welche linksextreme Partei bezieht sich der Magistrat in Person des Oberbürgermeisters, wenn er in seiner Pressemitteilung vom 24. März zur Auflösung des Amts für Vielfalt von Wahlerfolgen spricht, die er als besorgniserregend empfindet?</i></p>
<p><i>Antwort: Die jüngsten Wahlerfolge einer Partei, die in ihrem Programm menschenverachtende und rassistische Ansichten propagiert, sind in der Tat besorgniserregend. Solche Entwicklungen können die gesellschaftliche Kohäsion gefährden und das Vertrauen in demokratische Institutionen untergraben. Auch in Darmstadt sollten wir uns aktiv mit diesen Tendenzen auseinandersetzen, um eine inklusive und respektvolle Gesellschaft zu fördern.</i></p>
<p><i>Auch die Partei Die Linke. zeigt in Teil antidemokratische Tendenzen. Bspw. Beim Bundesparteitag im Oktober 2024 in Halle. In der es zu antisemitischen und Israelfeindlichen Aussagen und Aktionen kam, die u.a. von der Deutsch-Israelischen Gesellschaft kritisiert wurden. Auch die Äußerungen eines sog. Darmstädter Friedensbündnis, die mich bereits zweimal angeschrieben haben, und in ihren Schreiben mit antisemitischen Stereotypen argumentieren, sind in diesem Zusammenhang zu nennen. Ein Vertreter dieses Bündnisses ist auch ein Mitglied dieser Stadtverordnetenversammlung. Dies unterstreicht die Notwendigkeit weiterhin gegen antisemitische und diskriminierende Haltungen auch im linken Spektrum vorzugehen.</i></p>
<p><i>Auch die unkritische Haltung des BSW gerade gegenüber Russland und seine Rolle im Ukraine Krieg und eine mangelnde Solidarität mit der angegriffenen Ukraine, müssen in diesem Kontext thematisiert werden.</i></p>
<p><i>Auch die Übergriffe auf der Wahlkämpfer der CDU hier in Darmstadt müssen wir benennen. Diese sind ebenfalls dem linken Spektrum zu zurechnen. Solche Angriffe können wir als demokratische Gesellschaft nicht hinnehmen.</i></p>
<p><i>Dies alles zeigt eine besorgniserregende Abkehr von den Werten der Solidarität und des Respektes. Es ist entscheidend, dass wir antisemitische und antidemokratische Äußerungen öffentlich verurteilen und die gesellschaftlichen Konsequenzen diskutieren, um ein Umfeld zu schaffen, das Vielfalt und Toleranz wertschätzt.</i></p>
<p><i>Dies zeigt auch in Darmstadt müssen wir wachsam bleiben und uns energisch gegen jede Form von Diskriminierung einsetzen, um nicht nur die betroffenen Gruppen zu schützen, sondern auch die Integrität unsere Gesellschaft zu bewahren.</i> (<a href="https://darmstadt.gremien.info/pdf-viewer.php?src=aHR0cHM6Ly9kYXJtc3RhZHQuZ3JlbWllbi5pbmZvL2RvY3VtZW50cy5waHA/ZG9jdW1lbnRfdHlwZV9pZD0xNCZhZ2VuZGFfaXRlbV9hdHRhY2htZW50X2lkPW5pXzIwMjUtU3Rhdm8tMTg5JTdDRnJhZ19TdGQlN0MxJTdDMjAyNTA0MDgxMzU4NDEtMF9GcmFnX1N0ZF8xLnBkZiZpZD02OSZqc29uPTEmcGxhdGZvcm09cmlzJmFnZW5kYV9pdGVtX2lkPW5pXzIwMjUtU3Rhdm8tMTg5fEZyYWdfU3RkfDE=&amp;name=RnJhZ2VzdHVuZGUgMDMuMDQuMjAyNSBiZWFudHdvcnRldA==" target="_blank" rel="noreferrer">Dokument im Parlamentinformationssystem</a>)</p>
<p><a href="https://media.video.taxi/embed/HxKTTy6uwk61" target="_blank" rel="noreferrer">Ausschnitt im Stavo-Livestream</a>, 0:31:40</p>]]></content:encoded>
                <category>Antifaschismus, Antirassismus und Antisemitismus</category><category>Bürgerbeteiligung und Demokratie</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-439484</guid>
                <pubDate>Fri, 07 Mar 2025 17:57:21 +0100</pubDate>
                <title>Pressemitteilung: &quot;Solidarität mit dem Streik der Beschäftigten im Öffentlichen Dienst&quot;</title>
                <link>https://www.linksfraktion-darmstadt.de/positionen/pressemitteilungen/einzelansicht-pressemitteilung/news/ps-solidaritaet-streik-beschaeftigten-oeffentlichen-dienst/</link>
                <author>info@linksfraktion-darmstadt.de (Die Linke Kreisverband Darmstadt - Die Linke Stadtverordnetenfraktion Darmstadt)</author>
                <description>Die Fraktion und die Partei Die Linke in Darmstadt erklären sich solidarisch mit den aktuellen Streiks der öffentlich Beschäftigten.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><i>Die Fraktion und die Partei Die Linke in Darmstadt erklären sich solidarisch mit den aktuellen Streiks der öffentlich Beschäftigten.</i></p>
<p><br>Die Forderung nach einer Gehaltserhöhung um acht Prozent und einem zusätzlichen Aufschlag für die unteren Entgeltgruppen ist angesichts der Preisentwicklung der vergangenen Jahre voll und ganz berechtigt. Auch angesichts der katastrophalen Lage der Kommunalfinanzen sagen Fraktion und Kreisverband der Partei Die Linke in : "Ihr seid es wert!".<br><br>Die Beschäftigten im Öffentlichen Dienst und auch in anderen Branchen dürfen nicht die Lasten tragen für die Eskalation der internationalen Konflikte, an der auch die deutsche Politik einen großen Anteil hat. Lohnverzicht der Beschäftigten ist die falsche Antwort auf leere Kassen. Die richtige Antwort wäre Umverteilung von oben nach unten durch die Besteuerung großer Vermögen und hoher Einkommen. Die wahnsinnigen Aufrüstungspläne müssen gestoppt und die internationalen Konflikte durch Interessensausgleich entschärft werden.<br><br>Auf dieser Grundlage könnten die Kommunen auskömmlich finanziert werden, und Bund und Länder müssten sie nicht auf den Kosten für die übertragenen Aufgaben sitzen lassen. Doch leider tragen die Parteien, die hier vor Ort unter Krokodilstränen die leeren Kassen beklagen, durch ihre Politik auf Bundesebene dazu bei, dass sich daran nichts ändert oder dass sich die Lage sogar noch verschlechtern wird.<br><br>Ein erfolgreicher Streik setzt diese Parteien unter Druck, ihre Politik zu ändern. Nur so werden die Beschäftigten ihren Lebensstandard erhalten und ihr Recht auf gute Arbeitsbedingungen wahren können. Wir wünschen viel Kraft und Ausdauer in den nächsten Wochen!</p>]]></content:encoded>
                <category>Arbeit, Gesundheit und Soziales</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-435650</guid>
                <pubDate>Fri, 25 Oct 2024 09:53:00 +0200</pubDate>
                <title>Pressemitteilung: &quot;Kritik an den Plänen zur Schaffung eines Gewerbegebiets zwischen Weiterstadt und Darmstadt – für eine zurückhaltende Gewerbeansiedlungspolitik&quot;</title>
                <link>https://www.linksfraktion-darmstadt.de/positionen/pressemitteilungen/einzelansicht-pressemitteilung/news/ps-kritik-schaffung-gewerbeansiedlungspolitik/</link>
                
                <description>Zur Berichterstattung: Kritik von Landwirten an der geplanten Entwicklung eines Gewerbegebiets</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><i>Anlässlich der Berichterstattung zur Kritik von Landwirten an der geplanten Entwicklung eines Gewerbegebiets auf einem Gelände westlich der A5, das zur Gemarkung Weiterstadt gehört, sich aber im Eigentum der Stadt Darmstadt befindet. Hierzu erklärt die Fraktion Die Linke in der Darmstädter Stadtverordnetenversammlung:</i></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Durch die Wortmeldung der Landwirte sieht sich unsere Fraktion in Ihrer Kritik am Außenwachstum der Stadt und der umliegenden Region bestätigt. Die Erweiterung der Gewerbeflächen steht in einem Zielkonflikt mit der Notwendigkeit, die Versiegelung der Flächen zu stoppen und mit der regionalen Lebensmittelversorgung.</p>
<p>In der Diskussion um das Wachstum unserer Stadt tritt Die Linke für die eine Begrenzung ein. Der Stadtverordnete Uli Franke erklärt: <i>„Im Gegensatz zu anderen Akteuren wollen wir dies nicht durch einen geringeren Neubau von Wohnraum erreichen, sondern durch eine zurückhaltende Gewerbeansiedlungspolitik. So kann der Wachstumsdruck auf sozialverträgliche Weise verringert werden.“</i></p>
<p>Das heißt für uns, dass wir der Absicht, ein Gewerbegebiet „auf der grünen Wiese“ bzw. auf dem ertragreichen Acker zu schaffen, äußerst kritisch gegenüber stehen. Mit dieser Haltung werden wir in die Debatte gehen, wenn in den städtischen Gremien Entscheidungen anstehen.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-429730</guid>
                <pubDate>Tue, 28 May 2024 22:00:00 +0200</pubDate>
                <title>Pressemitteilung: &quot;Bauverein soll Anstieg des Mietspiegels nicht für Mieterhöhungen nutzen&quot;</title>
                <link>https://www.linksfraktion-darmstadt.de/positionen/pressemitteilungen/einzelansicht-pressemitteilung/news/pm-fortschreibung-mietspiegel2022/</link>
                
                <description>Zum Erscheinen der Fortschreibung des Mietspiegels</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Die aktuell erschienene Fortschreibung des Mietspiegels wird durchschnittliche Mietererhöhungen um ca. 12 Prozent ermöglichen. Schon wieder ist das Mietspiegel-Niveau um 6% pro Jahr gestiegen und damit stärker als viele Löhne. Hierzu erklärt die Fraktion Die Linke:</em><br> &nbsp;</p>
<p>Der ungebremste Anstieg des Mietspiegels erhöhe den finanziellen Druck für immer mehr Menschen, während die Vermieter Extraprofite einstreichen könnten, also Einnahmen, die weit über das zur Finanzierung der Liegenschaft Erforderliche hinaus gehen.</p>
<p>Das grundsätzlich sinnvolle Instrument des Mietspiegels reiche in diesen Zeiten offensichtlich nicht aus, um das Grundrecht auf (bezahlbares) Wohnen zu ermöglichen. Deshalb, so der Stadtverordnete Uli Franke, müsse der Bundestag dringend einen wirksamen Mietendeckel beschließen, der diese Spirale nach oben stoppt.</p>
<p>Er müsse außerdem das Gesetz über den Mietspiegel verändern, so dass alle Mieten berücksichtigt werden, und nicht nur die Mietverträge, die in den vergangenen 6 Jahren verändert oder neu abgeschlossen wurden. In der Stichprobe, aus der vor zwei Jahren der Darmstädter Mietspiegel abgeleitet wurde, waren aufgrund dieser Regelung 60% neu abgeschlossene Verträge und nur 40% veränderte Bestandsmieten enthalten. Es sei kein Wunder, dass der Mietspiegel immer wieder so stark steige, wenn er mehrheitlich aus den Preisen für Neuvermietungen gebildet werde.</p>
<p>Uli Franke fordert den Bauverein dazu auf, „den erneuten Anstieg des Mietspiegels nicht für Mieterhöhungen zu nutzen, sondern die Mieten in den nächsten Jahren gar nicht oder zumindest deutlich unterhalb der gesetzlichen Möglichkeiten anzuheben.“</p>
<p>Die Fraktion findet außerdem die Reaktion des Oberbürgermeisters auf die Bekanntgabe der neuen Mietspiegel-Zahlen nicht angemessen. Offenbar sei die Zeit vorbei, als die Sozialdemokraten den Mietanstieg mit dem Bau von bezahlbaren und geförderten Wohnungen bekämpfen wollten. „Anstatt tatkräftig voranzutreiben, was die Stadt mit ihren eigenen Mitteln umsetzen kann, soll nun erstmal grundsätzlich über Wachstum debattiert werden“, lautet die Kritik von Uli Franke. Das Wachstum werde ursächlich über den Zuwachs an Gewerbe angetrieben, nicht über den Zuwachs an Wohnungen.</p>
<p>Die Linke fordert weiterhin, auf frei werdenden Flächen, aktuell auf dem Kuhnwaldt-Gelände und dem Messplatz, hauptsächlich bezahlbare und sozial geförderte Wohnungen zu bauen, und gleichzeitig beim Ausbau der Gewerbeflächen Zurückhaltung zu üben. Auf diese Weise könne sich der Wohnungsmarkt auch für die unteren Einkommen entspannen. „So erreichen wir eine sozialverträgliche und gleichzeitig ökologische Gestaltung der verbliebenen Wachstumspotentiale unserer Stadt“, erklärt Franke abschließend.</p>]]></content:encoded>
                <category>Bauen, Wohnen und Stadtentwicklung</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-429432</guid>
                <pubDate>Thu, 07 Mar 2024 22:00:59 +0100</pubDate>
                <title>Pressemitteilung: &quot;Zur Großsanierung des Bellevue-Blocks“</title>
                <link>https://www.linksfraktion-darmstadt.de/positionen/pressemitteilungen/einzelansicht-pressemitteilung/news/pressemitteilung-sanierung-bellevue-block/</link>
                
                <description>Modernisierungsumlage mit sozialer Herangehensweise neu berechnen!</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Gestern berichtete das Darmstädter Echo über erhebliche Mieterhöhungen von 2€/qm nach der geplanten Sanierung des „Bellevue-Blocks“ an der Barkhaus- und der Eckhardtstraße. Betroffen sind zunächst 90 Wohnungen.</em></p>
<p>Die Fraktion Die Linke hat sich die Modernisierungsankündigung angeschaut und kritisiert, dass der Bauverein bei der Berechnung der umlagefähigen Gewerke die rechtlichen Möglichkeiten einschließlich aller Grauzonen ausnutzt. Der Bauverein will für jede Wohnung im Schnitt 30.000 Euro auf die Mieterinnen und Mieter umlegen. Die Kosten für die eigentliche Wärmedämmung, die auch Heizkosten spart, bilden dabei den kleineren Anteil. Die großen Posten sind die Bad-Erneuerung (7.000€ pro Wohnung), die Vorbereitung für Fernwärme (4.000€), die Planungskosten (5.000€) und das Stellen des Gerüsts (3.000€).</p>
<p>Der Bauverein kündigt an, anstelle der gesetzlich möglichen 4,40€ Mieterhöhung pro Quadratmeter nur 2€ zu verlangen (das entspricht der Absenkung des Umlagefaktors von den gesetzlichen 8% auf 3,6%). Dies erscheint auf den ersten Blick großzügig.</p>
<p>Der Stadtverordnete Uli Franke stellt jedoch fest: „Wenn nur die energetisch wirksamen Sanierungen auf die Mieter abgewälzt würden, und der Bauverein die Erneuerung der Bäder, die Fernwärme-Umstellung, einen Großteil der Planungskosten und das Gerüst übernähme, das er ohnehin stellen müsste, dann blieben für jede Wohnung nur noch 14.000 Euro Sanierungskosten. Bei dem mit der Stadt vereinbarten Umlagefaktor von 6% wären dann nur 1,40€/qm auf die Miete anzurechnen.“</p>
<p>Franke findet, dass der Bauverein nach Jahrzehnten der Investitionszurückhaltung bei gleichzeitig stark angehobenen Mieten selbst für die Verbesserung der Wohnstandards aufkommen kann. Denn „die Mieterinnen und Mieter haben diese Verbesserungen ja in den letzten Jahren vorfinanziert“.</p>
<p>Die Fraktion Die Linke fordert, die Modernisierungsumlage mit sozialer Herangehensweise neu zu berechnen und auf 1,50 Euro/qm monatlich zu begrenzen. In Härtefällen darf nicht mehr als 1 Euro auf die Miete aufgeschlagen werden.</p>]]></content:encoded>
                <category>Bauen, Wohnen und Stadtentwicklung</category>
                
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                <guid isPermaLink="false">news-428436</guid>
                <pubDate>Thu, 07 Mar 2024 22:00:59 +0100</pubDate>
                <title>Pressemitteilung: &quot;Keine Waffenverbotszone in der Darmstädter Innenstadt&quot;</title>
                <link>https://www.linksfraktion-darmstadt.de/positionen/pressemitteilungen/einzelansicht-pressemitteilung/news/pressemitteilung-keine-waffenverbotszone-in-der-darmstaedter-innenstadt/</link>
                
                <description>Zum Vorschlag des grünen Bundestagsabgeordneten Philipp Krämer </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Laut Darmstädter Echo vom 6.3. hat der grüne Bundestagsabgeordnete Philipp Krämer nach der Messerattacke auf dem Luisenplatz die Einführung einer Waffenverbotszone in der Innenstadt. Hierzu erklärt die Fraktion Die Linke:</em></p>
<p>Es ist schwer zu verstehen, warum ausgerechnet ein Grüner die Einführung einer Waffenverbotszone fordert. Denn eine solche Zone führt nicht zu mehr Sicherheit, sondern zu mehr Diskriminierung insbesondere von migrantischen Jugendlichen.</p>
<p>Sie erzeugt außerdem hohen Aufwand für die Stadtpolizei, während ein realer Nutzen nicht wissenschaftlich nachweisbar ist.</p>
<p><em>Wiesbaden war die erste hessische Großstadt, die eine Waffenverbotszone eingeführt hat. Wir haben uns bei unserer Wiesbadener Stadtfraktion über die dortigen Erfahrungen informiert:</em></p>
<p>Das Tragen von gefährlichen Waffen wie z.B. langen Messern ist ohnehin verboten. In einer Waffenverbotszone dürfen darüber hinaus abends und nachts auch spitze Alltagsgegenstände wie Taschenmesser und Schraubendreher oder defensive Waffen wie Pfefferspray nicht mitgeführt werden. Die Polizei darf und soll dies durch häufige anlasslose Kontrollen sicherstellen – denn andernfalls wäre die Einrichtung der Zone sinnlos.</p>
<p>Die Wiesbadener Waffenverbotszone erzeugt einen jährlichen Aufwand von tausenden Arbeitsstunden bei der Stadtpolizei. Mehr als 90% der Kontrollen waren ergebnislos. Jährlich werden neben gleichbleibend ca. 100 der genannten Alltagsgegenstände sichergestellt, darüber hinaus geringe Mengen an illegalen Drogen. Wirkliche Waffen finden sich nur in seltenen Fällen.</p>
<p>Das eigentliche Problem sind die anlasslosen Kontrollen, bei denen&nbsp; erklärtermaßen Gruppen von männlichen Jugendlichen und jungen Erwachsenen in den Fokus genommen werden. Insbesondere migrantische Jugendliche beklagen sich über ständige Durchsuchungen. Daher haben der Wiesbadener Ausländerbeirat und das Jugendparlament gegen die Waffenverbotszone Stellung bezogen.</p>
<p>Und schließlich wird auch der Ort stigmatisiert, an dem die Stadt eine Waffenverbotszone für nötig hält. Er wird zum „gefährlichen Pflaster“ erklärt, was die Bewohnerinnen und Bewohner und auch die Gewerbetreibenden in der betroffenen Wiesbadener Weststadt nicht als vorteilhaft empfinden.</p>
<p>Die Linksfraktion fordert die Darmstädter Grünen auf, sich von dem Vorschlag ihres Bundestagsabgeordneten zu distanzieren. Wir sprechen uns jedenfalls dagegen aus, die Innenstadt zu einem polizeilichen Kontrollgebiet zu erklären.</p>]]></content:encoded>
                <category>Öffentliche Ordnung und Katastrophenschutz</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-417671</guid>
                <pubDate>Fri, 29 Dec 2023 15:59:00 +0100</pubDate>
                <title>Pressemitteilung: &quot;Mit dieser Vorgehensweise werden Kostensteigerungen und erhebliche Verzögerungen riskiert&quot;</title>
                <link>https://www.linksfraktion-darmstadt.de/positionen/pressemitteilungen/einzelansicht-pressemitteilung/news/pressemitteilung-45/</link>
                
                <description>Antwort auf eine Presseanfrage zum Baustopp der Rheinstraßenbrücke</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Das Darmstädter Echo stellte den Fraktionen die folgende Frage: "Die Stadt hat den Bau der Rheinstraßenbrücke gestoppt. Wie bewertet die Fraktion die Notbremse des Magistrats beim Neubau? Was erwartet sie sich von einer komplett neuen Planung. Was sollte diese erfüllen?". Die Fraktion antwortete darauf wie folgt:</em></p>
<p>Es ist sehr irritierend, dass der Magistrat aufgrund einer plötzlichen Idee und eines nebensächlichen Anlasses nun die Planung ganz neu aufrollen will. Wenn es tatsächlich so leicht erkennbar ist, dass das alternative Konstruktionsprinzip preiswerter umgesetzt werden kann, dann stellt sich die Frage, warum dies nicht bereits bei der Planung dieses entscheidenden Infrastrukturprojekts geprüft wurde. Mit der jetzigen Vorgehensweise werden Kostensteigerungen und erhebliche Verzögerungen riskiert.&nbsp;</p>
<p>Der Magistrat stellt mit seinem Schnellschuss auch die Fachkompetenz der Jury in Frage. Deren Vorsitzender hat bereits begründet, dass er die Idee nicht für umsetzbar hält. Auch dadurch gewinnt diese Aktion insbesondere für den zuständigen Dezernenten eine enorme politische Fallhöhe.</p>
<p>Eine komplett neue Planung sollte insgesamt finanziell deutlich günstiger sein, die Bauzeit nicht wesentlich verlängern und auch die technischen Risiken müssen kalkulierbar bleiben.</p>
<p>Im Zusammenhang mit der aktuellen Haushaltskrise ist eine Verschiebung oder eine mögliche Verbilligung des Brückenneubaus übrigens kaum bedeutsam, da die Kosten haushalterisch auf Jahrzehnte verteilt werden.</p>]]></content:encoded>
                <category>Bauen, Wohnen und Stadtentwicklung</category><category>Kommunalfinanzen und Stadtwirtschaft</category>
                
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