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Service-Wüste ARGE

Verena Hoppe

Das seit 1. Oktober 2008 von der ARGE Darmstadt beauftragte telefonische Callcenter in Wetzlar bereitet - wie in unserer letzten Fraktionszeitung bereits berichtet - nach wie vor Probleme.
Laut Sozialdezernent Jochen Partsch (Grüne) hat sich die sogenannte telefonische "Erreichbarkeitsquote" des Callcenters ausdrücklich nicht verbessert.
Die Menschen, die zwecks einer kurzfristigen telefonischen Klärung mit dem zuständigen Personal der ARGE in Verbindung treten wollen, landen in endlosen Warteschleifen. Gelingt es ihnen endlich mit dem Callcenterpersonal in Wetzlar verbunden zu werden, ist keineswegs garantiert, dass ihr Begehr auf schnellstem Weg bearbeitet wird. Die Persönlichen Ansprechpartner (PAPs) der ARGE Darmstadt sind angehalten, die entsprechenden E-Mail Benachrichtigungen aus Wetzlar in einer 48-Stunden-Frist abzuarbeiten.
Vielfach ist jedoch den besagten E-Mails nicht zu entnehmen, was das konkrete Anliegen der Betroffenen ist. Zwangsläufig müssen vermeidbare Missverständnisse telefonisch oder schriftlich aus dem Weg geräumt werden. Missverständnisse, die gar nicht erst aufgetreten wären, hätten die Betroffenen die Möglichkeit gehabt ihre PAPs direkt zu erreichen.
Dieses Dilemma wird, wie der Geschäftsführer der ARGE Darmstadt, Herr Günter Eidmann versicherte, andauern. Die Mindestlaufzeit des Callcentervertrages zwischen der Bundesagentur für Arbeit (BA) und der ARGE beträgt ein Jahr. Somit ist bis Oktober 2009 keine Besserung in Sicht.

Unsere Meinung

Sollten Sie Probleme mit dem Callcenter der ARGE in Wetzlar haben, wenden Sie sich vertrauensvoll an die Darmstädter Verantwortlichen.
Den Sozialdezernenten Partsch erreichen Sie unter seiner Dienstnummer: 13-2855.
Der Geschäftsführer der ARGE Darmstadt, Herr Eidmann, ist unter der 42854-501 (-502) erreichbar.

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