Zum Hauptinhalt springen

Pressemitteilung: “Wir kämpfen weiter für queeres Leben und queere Gleichberechtigung!”

Am 15.08. fand der diesjährige Christopher Street Day in Darmstadt statt. Die Fraktion Die Linke & Tierschutzpartei war gemeinsam mit dem Wagen der Partei Die Linke an der Demo-Parade beteiligt. So tritt die Fraktion für ihre Forderungen für eine Stärkung der Rechte und Unterstützung queerer Menschen ein.

Stadtverordnete Jana Otto betont: „Der CSD ist eine Gelegenheit für alle Queers, stolz öffentlich sie selbst zu sein und gemeinsam Liebe und Vielfalt zu feiern. Vor allem ist der CSD aber eins: Politisch! Queere Menschen erleben weiterhin Diskriminierung, Gewalt und Ausgrenzung – in Familien, Schulen, im Gesundheitswesen, in der Pflege und überall dort, wo gesellschaftliche Normen Menschen ausschließen. Alle Altersgruppen sind betroffen. Wir haben noch viel zu tun, um Unterstützungsstrukturen zu stärken und Fachpersonal zu sensibilisieren.“

Konkret fordert die Fraktion unter anderem die Einrichtung von qualifizierten Ansprechstellen und Schutzprogrammen für LSBT*IQ-Jugendliche sowie Fortbildungsangebote zur Sensibilisierung von Familien- und Jugendhilfe, Jugendleiter*innen, Lehrkräfte, Erzieher*innen und Altenpflegepersonal. Auch die Schaffung von queer-freundlicher Infrastruktur gehört zum Forderungskatalog: Die Fraktion Die Linke & Tierschutzpartei fordert barrierearmen Zugang zu queeren Vernetzungsräumen wie denen von vielbunt in der Oetinger Villa, die Ansiedlung einer PrEP-Praxis in Darmstadt sowie Unisex-Umkleideräume, -Duschen und -Toiletten an öffentlichen Orten – besonders Schulen.

Stadtverordnete Kristina Becker fügt hinzu: „Der rechte und antifeministische Backlash gegen hart erkämpfte gesellschaftliche Anerkennung für queere Menschen wird stärker. In hessischen Schulen und Behörden wird geschlechtliche Vielfalt schon allein in der Sprache unsichtbar gemacht, indem das Gendern mit Stern verboten wird. Mit GEAS droht queeren Geflüchteten mehr denn je die Abschiebung in Folter und Tod. Auch abseits von Pride Month und CSD werden wir uns gegen diese Angriffe auf queeres Leben zur Wehr setzen und die Rechte queerer Menschen solidarisch verteidigen.“

Zurück zum Kopf der Seite